Bio

Mein fotografischer Lebenslauf

Zu meinem 12. Geburtstag bekam ich meine erste Kamera, eine Bilora Bella – und war enttäuscht.

Bella Bilora

Eine 4×4 Rollfilmkamera in Silber statt mit fotografischen Möglichkeiten.
Trotzdem faszinierte mich das selbstfotografierte Bild. Es dauerte noch 8 lange Jahre, bis ich mir vom bescheidenen Taschengeld eine Spiegelreflex kaufen konnte. Eine Edixa Flex (ohne Belichtungsmesser mit Lichtschachtsucher)
war mein ganzer Stolz.

Edixa Flex

Die Abwesenheit aller elektronischen Hilfsmittel war dem Verständnis der Fotografie außerordentlich förderlich. Als ein Fotohändler in Braunschweig mir 1970 einen kostbaren Urlaubsfilm im Labor zerstörte, war das der Startschuss für das eigene Labor.

 

Rolleiflex SL 66 SE

Es folgten in den kommenden Jahren – nach dem Studium, als die Kasse nicht mehr ganz so knapp war – eine Rollei SL35, eine SLX und schließlich eine SL66 SE, die ich mehr als 20 Jahre mit mir herumgeschleppt habe.
Etliche andere Kameras kamen im Laufe der Zeit hinzu, z.B. von Minox, Polaroid, Rollei 35SE. Die Umbruchzeit von analog zu digital habe ich intensiv und mit Neugierde begleitet. Mein erstes Digitalbild entstand 1983 im Labor, belichtet mit einem Linotronic Laserbelichter.

 

Ergebnis siehe hier:

 

Alle möglichen Digitalkameras kamen ins Haus, z.B. Cybershots und Quicktakes. Schließlich kam zuerst eine Nikon D50 und danach eine Nikon D200 hinzu, sie war die wirklich erste ernst zu nehmende DSLR für mich. Den Ausschlag für Nikon gaben die Zeiss Objektive, da Zeiss zu der Zeit begann, für das Nikon Bajonett Objektive zu bauen. Die D200 wurde

Nikon D200

durch die D700 abgelöst, sie war lange mein richtiges Arbeitspferd. Damit war ich wieder beim 24 x 26 mm Format angelangt. Auf die D700 folgte die D800E. Die Unzufriedenheit wuchs mit immer mehr Volumen und Gewicht der Fotoausrüstung. Inzwischen war die Kleinbildausrüstung kaum mehr fernreisetauglich. Volumen und Gewicht überstiegen meine ehemalige Mittelformatausrüstung bei weitem.

Sony Alpha A7R

Die Lösung bahnte sich an, als Sony die A7/A7R ankündigte.

Sie wurde vorbestellt und kam, mit der ersten Auslieferung nach Deutschland, ins Haus. Parallel zur DSLR war schon eine Zeit lang eine Sony NEX-5N im Einsatz. Die guten Erfahrungen ließen keine Zweifel aufkommen, dass ich auf dem richtigen Weg war. Noch immer sind zu viele schwere DSLR Objektive im Bestand, aber das wird sich ändern. Mit dem neuen System stiegen gleichzeitig die fotografischen Möglichkeiten. Für mich sehe ich heute keinen Grund mehr, noch eine DSLR zu benutzen.

3 thoughts on “Bio”

  1. Lieber Klaus,

    zufällig entdeckte ich Deine Website und bin wieder sehr beeindruckt von Deinem technischen Können und ästhetischem Anspruch, Kompliment !! Möchtest Du nicht mal ausstellen ?

  2. Danke Gesa, es freut mich, dass Dir die Seite gefällt. Wir bekommen da sicher mal etwas für ein Projekt zusammen :-)

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